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С ШУТКОЙ И ПО ФРЕЙДУ: «ШКОЛА СОВРЕМЕННОЙ ПЬЕСЫ» ПОКАЗАЛА СПЕКТАКЛИ В БЕРЛИНЕ


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MIT WITZ AUCH ÜBER FREUD:

MIT WITZ AUCH ÜBER FREUD: "DIE SCHULE DES MODERNEN BÜHNENSTÜCKS" ZEIGTE AUFFÜHRUNGEN IN BERLIN

Am 4. und 5. Mai zeigte die Berliner Filiale des Moskauer Theaters "Schule des modernen Bühnenstücks" in der deutschen Hauptstadt die Aufführung "Freud" und das humoristische Programm "Abend der Theateranekdoten". Die Veranstaltungen fanden im Rahmen des internationalen Kulturprojekts "Russische Saisons" in Deutschland im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin statt. Am 4. Mai erfuhren die Zuschauer etwas über Leben und Werk des großen österreichischen Psychoanalytikers, Psychiaters und Neurologen Siegmund Freud. Das assoziative Stück präsentierte dem Publikum Hauptereignisse aus der Biographie Freuds, der es vorzog, streng, tadellos und als ein den Versuchungen abgeneigter Mensch auszusehen. Die Schauspieler zeigten, wie der Wissenschaftler bestrebt war, die Prinzipien des edlen Rationalismus umzusetzen, aber nicht vermochte, seine menschlichen Schwächen zu verbergen. Zusammen mit den Schauspielern konnte man Fragen stellen, warum Freud, der das ganze Leben mit einer Frau zusammenlebte, die Themen, Sex, Verlangen, animalische menschliche Natur interessierten und wie die erste Liebe ihn beeinflusste. Der Inszenierung liegt das berühmte Werk "Die Traumdeutung" zugrunde. Die Premiere des Stücks fand im Januar 2018 statt; in jenem Jahr erhielt es auch den Grand Prix des VII. International Theatre Festival Kolkata (Indien, Kalkutta, 2018). Am 5. Mai zeigte die Truppe den "Abend der Theateranekdote", durch das der Gründer und künstlerische Leiter des Moskauer Theaters "Schule des modernen Bühnenstücks" - der verdiente Künstler der Russischen Föderation, Volksschauspieler der Russischen Föderation, Träger des Moskauer Preises im Bereich Kultur und Kunst sowie Professor der Russischen Universität für Theaterkunst (GITIS) - Josef Leonidowitsch Raichelhaus führte. Die Anekdote ist ein kurze und sehr lustige Geschichte, die im Unterschied zum Witz wie eine wahre Geschichte klingen soll. Authentizität, Wahrhaftigkeit und Originalität sind die Hauptzüge dieses Genres, das vom Theaterpublikum heiß geliebt wird. Als wertvollste Anekdote gilt jene, die aus erster Hand erzählt wird. Die Erzähler lassen als Zeugen und Beteiligte des Ereignisses die Zuschauer an ihren drastischen, unglaublichen und lustigen Geschichten teilhaben. Bei der Vorstellung traten Irina Alferowa, Tatjana Wasiljewa, Alexander Galibin, Wladimir Katschan, Elena Sanajewa, Olga Gusiletowa, Maxim Jewsejew, Lewon Oganesow und Vadim Kolganow auf. Die Berliner Filiale des Moskauer Theaters "Schule des modernen Bühnenstücks" hat seit dem 1. Dezember 2018 seine Bühne im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Das Projekt ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit der beiden Kultureinrichtungen. Die Moskauer Truppe tritt zweimal im Monat auf der Bühne des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur auf. Von Januar bis April zeigten die Schauspieler in Berlin acht Aufführungen: "Russisches Leiden... vom Verstand", "Böse Ratschläge", "Das Haus", "Schinel/Der Mantel", "Tot oder lebendig, Hauptsache gesund", "Dummchen und Knastbruder", "Abgehörtes, Abgegucktes, Nichtaufgeschriebenes...", "Die Stadt". "Mit der Eröffnung der Filiale des Moskauer Theaters in Berlin möchten wir nicht nur für das russische Theater in Europa werben und die Aufmerksamkeit des deutschen und russischsprachigen Publikums auf die moderne russische Theaterkunst lenken. Das tun bereits viele unserer Theater mit ihren Gastspielen in Deutschland. Das Theater "Schule des modernen Bühnenstücks" ist deshalb einzigartig, weil es in Berlin ansässig ist und den Berliner Zuschauern regelmäßig und beständig neue Theaterstücke präsentiert. Die Zuschauer haben somit die Möglichkeit, sich in das Konzept unseres Theaters, seinen Stil, die Ästhetik und die individuelle Handschrift zu vertiefen. In Zukunft werden wir auch damit beginnen, gemeinsam mit russischen und deutschen Künstlern Theaterstücke zu produzieren. Dies ist eine ganz besondere Form der Integration zweier Theaterkulturen. Und wir sehen darin eine humanistische Mission zur Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen den Ländern, des Friedens und der Zusammenarbeit", sagt Josef Raichelhaus. Veranstaltungsort: Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin